Fellwechsel beim Hund – Was muss ich beachten?

Es ist wieder soweit. Der Herbst bricht an, die Blätter verfärben sich und die Tage werden kürzer. Viele Hundehalter haben jetzt wieder wesentlich öfter einen Besen in der Hand. Und warum? Der Fellwechsel steht an!


5 Dinge die ihr über den Fellwechsel beim Hund wissen müsst:

1. Ein Hund wechselt im Herbst und Frühjahr sein Fell.

2. Der Fellwechsel kann 4 bis 8 Wochen dauern.

3. Es gibt Hunde die nie ihr Fellwechseln.

4. Bürsten bei langhaarigen Hunden ist ein Muss!

5. Hochwertige Nahrung unterstützt den reibungslosen Fellwechsel.


Hilfe! Mein Hund verliert Fell!

Keine Sorge! Das Hunde ihr Fell wechseln ist etwas ganz natürliches. Der Fellwechsel beim Hund findet 2x im Jahr statt. Im Frühjahr sowie im Herbst. Im Frühling beginnt der Hund sich von seinem schweren und dichten Fell zu lösen, um für den Sommer ein durchlässigeres Fell tragen zu können. Das erleichtert ihm die Hitzeregulation. Im Herbst dagegen, wird das Sommerkleid abgestreift und sprichwörtlich der Wintermantel übergezogen. Fasst wie beim Menschen also. Das dicke, dichte und wuschelige Fell zeigt sich dann von seiner besten Seite. Es schützt den Hund vor Wind, Wasser und Kälte. Ohne ein Winterfell, ist das Spielen im Schnee mehr Leid als Freude. Ohne ein Sommerfell, würde der Hund den Sommer am liebsten im Keller verbringen.

Wie lange dauert der Fellwechsel?

Die Dauer und Intensität des Wechsels unterscheidet sich zwischen den Hunderassen erheblich. Hunde mit kurzem Fell haaren nicht so stark, wie Hunde mit einem langhaarigen Fellkleid. Grundsätzlich kann ein Fellwechsel zwischen 4 und 8 Wochen dauern. Im Frühjahr vollzieht sich der Fellwechsel intensiver, weil das schwere Winterfell abgestreift werden muss. Im Herbst kommt lediglich das leichte Sommerfell runter, so dass der Besen öfter in der Abstellkammer gelassen werden kann. Aber vielleicht habt ihr auch ein Yorkshire Terrier oder gehört zu den glücklichen Pudelbesitzern, die sich garnicht mit haarenden Hunden rumschlagen müssen. Es gibt nämlich Hunderassen, die kaum Haare verlieren, weil sich das Haar kontinuierlich im Wachstum befindet, wie bei uns Menschen. Deshalb müssen diese Hunde auch regelmäßig zum Friseur, damit die Haarpracht nicht irgendwann überhand nimmt.

Das Alter der Hunde sowie das Geschlecht sind weitere Faktoren, die Einfluss auf den Fellwechsel haben. Ältere Hunde haaren wesentlich stärker als junge Hunde. Es gibt Hündinnen, die regelmäßig vor ihrer Läufigkeit haaren. Das heißt also auch, dass Hündinnen doppelt so oft haaren können wie Rüden. Zumindest so lange die Rüden nicht kastriert sind. Kastrierte Hunde haaren nämlich wesentlich öfter, einige sogar das ganze Jahr über.

Wie kann ich beim Fellwechsel unterstützen?

Wichtig ist es für den Hundebesitzer zu wissen, dass der Haarverlust nicht nur eine Belastung für den Menschen ist. Der Stoffwechsel des Hundes wird durch den Fellwechsel stark in Anspruch genommen. Dadurch kann es passieren, dass die Hunde oft stressanfälliger sind als sonst. Um den Fellwechsel zu erleichtern, sollte der Hund regelmäßig gebürstet werden. Gerade langhaarige Hunde, aber auch für kurzhaar Hunde, ist das eine sinnvolle Maßnahme. Dadurch hilft man Verfilzungen in der Unterwolle zu vermeiden und Verknotungen herauszubürsten. Außerdem muss man nicht mehr warten bis die abgestorbenen Haare auf dem Teppich landen, sondern kann sie schon vorher entsorgen. Durch das Bürsten wird die Haut nicht nur besser durchblutet, es lässt den Hund außerdem zur Ruhe kommen und Entspannen. Genau das Richtige also, was die Fellnase in dieser Situation benötigt.

Warum ist hochwertiges Futter wichtig beim Fellwechsel? 

Der Fellwechsel ist anstrengend. Es gibt nicht wenige Hunde, die während der Zeit an Gewicht verlieren oder an Mangelerscheinungen leiden. Deshalb ist es essentiell auf eine hochwertige Ernährung der Hunde zu achten. Eine ausreichende Versorgung mit Zink und Vitamin-A sorgt dafür, dass die Talgdrüsen funktionieren und die Haut sich erneuern kann. Eine gute Versorgung mit gesunden Fetten sowie Vitamin-B sorgt für gesunde Haut und Fell. Auf hochwertiges Protein muss ebenso geachtet werden, um das Kreatin zu produzieren, was ein wichtiger Baustein für die Entwicklung der Haare ist.

 


Zusammenfassung:

1. Das Hunde ihr Fell wechseln ist etwas ganz normales.

2. Ein Fellwechsel ist eine Belastung für den Organismus des Hundes.

3. Bürsten hilft nicht nur gegen die Haare, sondern entspannt auch.

4. Hochwertige Ernährung ist ein Muss, um deinen Hund beim Fellwechsel optimal zu unterstützen. 


 

Falls ihr noch Fragen habt oder eure Erfahrungen teilen möchtet, postet euren Kommentar doch unter diesen Beitrag. Wir freuen uns drauf!

Insekten als hypoallergene Proteinquelle.

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Immer mehr Hunde reagieren allergisch auf Fleischprodukte, vor allem vom Rind, Schwein oder Huhn. Aufgrund dessen wird die Futtermittelindustrie immer kreativer und möchte unseren Hunden exotische Fleischsorten anbieten wie Kamel oder Känguru. Wir von Futterzeit haben eine gesündere und bessere Alternative: Insekten!

Insekten sind als Proteinquelle bisher kaum verbreitet. Daher gibt es bei ihnen kaum allergische Reaktionen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass bei der Zucht der Insekten keine Antibiotika eingesetzt werden. Dies ist ein großer Vorteil gegenüber fleischhaltigen Produkten.

Bei unserem Futter verzichten wir außerdem auf minderwertige Schlachtabfälle und Tiermehle, wie sie häufig bei anderen Futtern verwendet werden.

Darüber hinaus ist unser Futter frei von Getreide. Als Stärketräger setzten wir auf leckere und gut bekömmliche Süßkartoffeln sowie gesunde Erbsenstärke.